TANZEN MACHT LOCKER – IM KOPF UND IM KÖRPER

Tanzen sieht nur spielerisch aus – dabei läuft im Körper ein echtes Feuerwerk ab. Jede Drehung, jeder Schritt bringt das Nervensystem auf Trab. Und zwar nicht nur in den Beinen: Die Forschung zeigt, dass beim Tanzen mehrere Hirnareale gleichzeitig aktiv sind – darunter das motorische Zentrum, das Gleichgewichtsorgan, die Amygdala (unser Gefühlszentrum) und der präfrontale Cortex, also das Zentrum für Entscheidungen, Aufmerksamkeit und Impulskontrolle.

Kurz gesagt: Beim Tanzen trainierst du gleichzeitig Körper, Emotionen und Kognition – und das nicht mal mit Absicht.

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Die Wissenschaft tanzt mit

Eine Reihe von Studien zeigt, dass regelmäßiges Tanzen unter anderem:

  • die Konzentrationsfähigkeit verbessert

  • das emotionale Gleichgewicht stärkt

  • die neuronale Plastizität, also die Fähigkeit zur Veränderung im Gehirn, erhöht,

  • bei älteren Menschen das Demenzrisiko senkt

  • und sogar gegen Depressionen wirken kann

Der Grund: Tanzen vereint körperliche Aktivierung, Musik, Rhythmus, soziale Interaktion und emotionale Ausdrucksformen – also all das, was unser Gehirn liebt. Ein echtes multisensorisches Fest für die Synapsen.

Schon bei moderater Bewegung werden Glückshormone wie Dopamin, Serotonin und Endorphine ausgeschüttet. Das bedeutet:

  • Dopamin sorgt für ein motiviertes, belohnendes Gefühl – das berühmte „Yes, ich hab Bock“.

  • Endorphine wirken schmerzlindernd und euphorisierend – sie sind deine körpereigene Antwort auf Stress.

  • Serotonin hebt die Stimmung und hilft dabei, emotional im Gleichgewicht zu bleiben.

Dazu kommen der Takt der Musik und das soziale Miteinander – ein idealer Cocktail für positive Emotionen und nachhaltige Veränderungen im Gehirn. Tanzen wirkt also nicht nur kurzfristig stimmungsaufhellend, sondern kann auch langfristig die neuronale Verschaltung positiv beeinflussen – ganz ohne Nebenwirkungen.


Bewegung als Zugang zu Dir Selbst

Was viele unterschätzen: Bewegung ist ein Zugang zu inneren Themen. Beim Tanzen tritt der Verstand in den Hintergrund – der Körper übernimmt. Und plötzlich zeigen sich Gefühle, Erinnerungen oder Spannungen, die sonst unter der Oberfläche bleiben.

Hier beginnt die spannende Schnittstelle zu unserer Arbeit bei metime:

  • In der Physiotherapie zeigt sich oft, wie tief Emotionen im Körper gespeichert sind. Blockaden, Spannungen oder Haltungsveränderungen erzählen ihre eigene Geschichte – lange bevor jemand darüber sprechen kann.

  • Im Coaching arbeiten wir körperorientiert weiter: über Atem, Haltung, Bewegung oder bildhafte Impulse lassen sich neue Perspektiven entwickeln – ganz ohne Druck und direkt aus dem Inneren heraus.

Wir nutzen die Kraft von Bewegung als bewusstes Werkzeug, um wieder mehr ins Spüren zu kommen – und dadurch handlungsfähig zu werden. Manchmal genügt schon ein kurzer Moment der bewussten Bewegung, um Klarheit zu gewinnen, Emotionen zu lösen oder sich einfach wieder mit sich selbst verbunden zu fühlen.

Und was hat das mit dir zu tun?

Vielleicht tanzt du heimlich in der Küche. Oder erinnerst dich an das letzte Mal, als du dich ganz leicht gefühlt hast. Vielleicht steckt da schon die Antwort, nach der du suchst.

Linda Tran

I’m a professional graphic designer and I specialize in PowerPoint presentations. I have 15 years of experience working in brand design and marketing. I help entrepreneurs, business leaders, and companies with their presentations and pitch decks. Contact me today, and I can help create your next stunning presentation that will wow your audience.

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